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"puraná"
Carles Guisado meets Kubus
Konzertprojekt Kubus Kollektiv

13.06.2024, 19.00 UHR, SCHLOSS HOLLIGEN BERN

Werke von ...

Besetzung:

Eva-Maddalena Fleszar, Violine

Mia Lindblom, Violine

Liese Mészár, Viola

Trude Mészár, Violoncello

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Programm

 

Carles Guisado (*1978)

Puraná (UA) für Streichquartett (2023)

 

Jalalu-Kalvert Nelson (*1951)

Streichquartett Nr. 2 (2019)

 

Pause

 

David Philip Hefti (*1975)

Streichquartett Nr. 5 (2018)

Musik zur zweiten Nachtwache

Streichquartett Nr. 5

 

Othmar Schoeck (1886-1957)

Streichquartett Nr. 2, C-Dur, op. 37 (1923)

 

 

Für das Programm „puraná“, was sich um die Uraufführung des Komponisten Carles Guisado dreht, wurde die Programmauswahl im engen Austausch mit diesem konzipiert. Gleichzeitig ist das Kubus Kollektiv mit allen anderen Komponisten (Hefti und J.-Nelson Kalvert) im Gespräch in der Planung für weitere Konzertprogramme. So hat das Kollektiv jüngst J.-Nelson Kalvert einen Kompositionsauftrag für die Uraufführung des 4. Streichquartetts in Auftrag gegeben. Im aktuellen Programm wird sein 2. Streichquartett erklingen. Das Kubus Kollektiv strebt eine nachhaltige Programmkonzeption an, was bedeutet, dass Uraufführungen nicht nur einmal gespielt werden, sondern in weiteren Programmen in anderen Zusammenstellungen erneut zum Vorschein kommen. Dadurch entstehen neue Perspektiven und Uraufführungen gelangen so in das Repertoire. Das Werk kann sich weiterentwickeln, was zum Beispiel einer CD-Einspielung zu Gute kommt. Da auch bereits ältere Werke neben den Uraufführungen erarbeitet werden, kann die Ästhetik und der Schaffensprozess der Komponierenden weiter erkundet werden. Es wächst ein tiefergehendes Verständnis. Die ausgewählten Werke der Komponisten für das Programm „puraná“ sind persönlich geprägt, da mit Material gearbeitet wurde, was ihnen im alltäglichen Leben begegnet. Sprachfetzen von Vorbeilaufenden, dem Dämmerzustand vor dem Schlafengehen, die Faszination von Sagen und alten Geschichten und nicht zuletzt die Erforschung der Klangfarben durch Mikrotonalität, dem Hinzufügen der Stimme und der Improvisation. Durch die Interpretation von Musikerinnen und deren Individualität zum Beispiel mit der eigenen Sprechstimme geben die Komponisten ein Stück weit die Kontrolle über die eigene Klangvorstellung ab und lassen das Werk durch die Ausführenden neu erscheinen. Im Erarbeitungsprozess wird mit den KomponistInnen ein enger Austausch angestrebt, um in die Materie tief eindringen zu können. Alle Stücke vereint der Gedanke der Überraschung, des nicht-planbaren und Verwirrendes wie nicht-greifbare Zustände.

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